Das MRC in der Presse

Generationen-Duell an der Rennbahn

 

Das Racing Center des Megaphons richtet jedes Jahr das Wanderpokal-Rennen „Alt gegen Jung“ aus. So auch am Dienstagabend, 22. November 2016

 

·         Von Nele Dohmen  Westdeutsche Zeitung (Bergischer Volksbote) 24.11.16

 

 

 

 

Burscheid-Florian Hannemann und Karl Bergmeier waren gleich im ersten Durchgang an der Reihe. Gemeinsam mit je einem weiteren Teamkollegen standen sie zu Beginn des Turniers nebeneinander auf dem Podest mit dem Handregler zum Gas geben in der Hand, bereit zum Losfahren. Ihr Altersunterschied: 55 Jahre. Der Neunjährige und der 64-jährige traten gegeneinander beim Carrerabahn-Rennen um den Wanderpokal „Alt gegen Jung“ im Mega-phon Racing Center an der Höhestraße 56 an.

 

 

 

Die Herausforderer, das Team 50 plus, wollten es endlich wissen: Seit das Turnier vor fünf Jahren vom Seniorenbeirat ins Leben gerufen wurde, hatten immer die „Jungen“ gewonnen. „Dieses Jahr müssen wir es packen“, so Bergmeier. Davon wollte Florian Hannemann mit seinen Freunden gar nichts wissen: „Ich hoffe mal sehr, dass wir gewinnen.“ Er ist mit seinem Zwillingsbruder Leonard und seinen Freuden Timo Beier und Paul Fleer gekommen, um das Team der 9 bis 15-jährigen zu unterstützen.

 

 

 

„Tatsächlich haben die Alten heute gute Chancen, den Pokal zu gewinnen“, mutmaßt Klaus Rauh, Betreuer und Erbauer der Bahn, zu Beginn des Rennens. „Denn die beste Fahrerin der jungen Gruppe liegt mit einer Grippe im Bett.“ Sieben junge Fahrer traten gegen sieben ältere Fahrer an. Jeder musste die vier Bahnen insgesamt zwei Mal befahren, das macht acht Rennen für jeden. Die Rennen dauern jeweils drei Minuten lang, danach werden die ge-schafften Runden auf der 45 Meter langen Strecke gezählt. Wer gerade nicht fahren musste oder nur zum Zuschauen gekommen war, stellte sich an den Rand der Bahn, um die aus den Kurven fliegen-den Fahrzeuge zurück auf die Bahn zu stellen.

 

 

 

Die Autos fahren im Verhältnis schneller als Formel-1-Wagen

 

Nach seinem ersten Rennen auf der Bahn vier ist Florian Hannemann noch nicht zu hundert Prozent zufrieden. „Ich war etwas aufgeregt und bin gerade Dritter geworden. Aber Bahn zwei und drei mag ich am liebsten, da läuft es hoffentlich besser.“ Zum ersten Mal waren er und seine Freunde im September hier auf der Bahn. Da hatte Timo Beier hier seinen Geburtstag gefeiert. Seitdem sind die vier Feuer und Flamme. Zwei Mal pro Woche können sie hier trainieren. Und sie kommen, so oft es geht.

 

 

Ihre Gegner üben etwas seltener auf der Bahn: Einmal im Monat treffen sich die älteren Carrera-Fans seit fünf Jahren im Racing Center. „Ich bin von einer Freundin, die heute auch mitfährt, damals angesprochen worden“, erzählt Karl Bergmeier. Das war vor etwa einein-halb Jahren. Seitdem ist er begeisterter Rennfahrer. Jedenfalls im Maßstab 1:32. Mit 20 Kilo-metern pro Stunde fahren die Flitzer im Verhältnis aber schneller als jedes Formel-1-Auto.

 

 

 

Am Ende des Abends war das Unmögliche geschafft: Die Alten haben zum ersten Mal die Jungen geschlagen. Das riecht nach Revanche.

 

Es kann kaum noch besser werden

1. Lauf der Rennsaison 2013 um den Porsche-Cup am 04.01.2013

 

Das Interesse der Carrera-Fans war riesig

 

 

Schon bald nach Öffnung des Megaphon Racing Centers um 18:00 Uhr hatten sich eine Menge Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingefunden, um beim ersten Lauf des neu ins Leben gerufenen Porsche-Cups dabei zu sein.

 

Mehr als 20 Fahrer wollten in den Altersklassen 7 bis 9, 10 bis 12, 13 bis 15 und ab 16 Jahre die ersten Punkte für die Jahresmeisterschaft sammeln.

 

Acht neue Porsche-Modelle der Baureihen 956 und 962 im Maßstab 1:32 standen am Start. Sie warteten darauf, im Training und den Rennläufen durch die Teilnehmer möglichst schnell und fehlerfrei bewegt zu werden. Die beiden jüngeren Altersgruppen fuhren ihr Rennen mit vier verschiedenfarbigen Autos, die leicht zu unterscheiden waren. Bei den „Großen“ hatten alle Autos die gleiche Farbe, was die Fahrer zu mehr Konzentration zwingen sollte.

 

Die Fahrer, die jeweils vier Mal zwei Minuten Rennzeit hatten, konnten sich über mangelndes Zuschauerinteresse und fachkundige Kommentare der Konkurrenten nicht beklagen. Jeder versuchte, eine möglichst große Rundenzahl zu erreichen.

 

Das betreuende MRC-Team hatte zunächst die Befürchtung, dass am Ende des ersten Renntags einige der neuen Autos zu Schrott verwandelt sein würden. Aber weit gefehlt! Sogar unsere jungen „Chaosfahrer“ wuchsen über sich selbst hinaus, warfen nur selten die Autos aus der Spur und bescherten sich damit gleichzeitig viele Runden.

 

Gegen 21:00 Uhr endete ein toller Renntag, der nun in den kommenden Wochen jeweils am Mittwoch um 18:00 Uhr für die Altersgruppen 7 bis 9 und 10 bis 12 Jahre und am Freitag ab 20:00 Uhr für die beiden übrigen Altersgruppen seine Fortsetzung finden soll.

 

Rennleiter zufrieden

 

Erstellt 23.11.10, 11:31h / Kölner Stadtanzeiger

Rennleiter Klaus Rauh ist zu-

frieden mit dem Verlauf der siebten Langstrecken-meisterschaft des Burscheider Racing Centers.

Selten waren die Läufe mit den originalgetreu nachgebauten Rennwagen so spannend.

 

Burscheid - „Ich bin stolz darauf, dass unsere jüngsten Nachwuchs-Piloten bei der siebten Langstreckenmeisterschaft den zweiten Platz hinter den Profis des Siegerteams »Scuderia Holterbosch« belegen konnten.“ Sichtlich zufrieden kommentierte der Rennleiter Klaus Rauh am Sonntag das Ergebnis des diesjährigen Wettbewerbs. Die um die dreizehn Jahre alten Fahrer des Teams „Lungstrass / Dück“ preschten mit dem Boliden des Megaphon Racing Centers, ein Porsche 962 C, unaufhaltsam auf den zweiten Rang. Nur wenige Punkte lagen sie hinter den Siegern aus Langenfeld.

 

Gesponsert wurden sie von der Fahrschule Lungstrass und der Leverkusener Kfz-Werkstatt Dück. Auf den dritten Platz kam das Team „Axa Neugebauer“ mit einem Lancia LC 2. „Dellmann Racing“ belegte mit Mercedes CLK GTR den vierten, „Five Racing“ mit Porsche 917 den fünften, „Altes Landhaus“ mit Lancia LC 2 den sechsten und „MFG Ferrari Team“ mit Ferrari 330 P4 den siebten und letzten Platz.

 

„Selten war es bis zum letzten Renntag so spannend“, resümierte Rennleiter Klaus Rauh die neun Läufe mit den originalgetreuen Nachbauten der Rennwagen. Nach der Siegerehrung mit Pokalen und Urkunden gab's Pizza und Cola für alle. (tim)